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Quartalsstrategie Q2 2026 – R-co Valor & R-co Valor Balanced

Strategie  —  16/07/2026

Yoann Ignatiew

General Partner, Head of International Equity and Diversified

Charles-Edouard Bilbault

Global Equities Portfolio Manager

Henri Captier

Global Equities Portfolio Manager

Philippe Lomné

Fixed Income Portfolio Manager Specialisation: IG Credit IG & Crossover

Das zweite Quartal begann in einem von erheblichen Marktverwerfungen geprägten Umfeld. Luftangriffe im Nahen Osten, eine erneute Verschärfung geopolitischer Spannungen sowie ein deutlicher Anstieg der Energiepreise führten dazu, dass die Kapitalmärkte erneut mit einer hohen Unsicherheit konfrontiert waren.

Zu Jahresbeginn hatte der Marktkonsens noch ein vergleichsweise günstiges Szenario erwartet: einen weiteren Rückgang der Inflation, geldpolitische Lockerungen sowie eine weiche Landung der großen Volkswirtschaften. Im Verlauf des Quartals geriet dieses Basisszenario jedoch zunehmend unter Druck. Die Inflation erwies sich als hartnäckiger als erwartet, die Energiepreise blieben auf erhöhtem Niveau und geopolitische Risiken belasteten die makroökonomischen Perspektiven zusätzlich.

Vor diesem Hintergrund setzte sich das Bild eines „zweigeteilten Marktes“ zunehmend durch. Auf der einen Seite standen Unternehmen mit starkem Fokus auf Künstliche Intelligenz – insbesondere Halbleiterhersteller –, die einen Großteil der Anlegeraufmerksamkeit auf sich zogen und maßgeblich zur positiven Marktentwicklung beitrugen. Auf der anderen Seite zeigte sich der übrige Aktienmarkt, dessen Entwicklung stärker vom konjunkturellen Umfeld abhängt, anfälliger gegenüber einem länger anhaltenden Hochzinsumfeld.

Getragen von einer deutlich verbesserten Risikobereitschaft der Anleger, die insbesondere durch die Entspannung der Lage im Nahen Osten begünstigt wurde, verzeichneten die internationalen Aktienmärkte im Berichtsquartal eine sehr dynamische Entwicklung. Der MSCI ACWI legte im Quartalsverlauf um 15 % zu und erzielte seit Jahresbeginn ein Plus von 11 %. Der S&P 500 sowie der Euro Stoxx 50 gewannen jeweils nahezu 15 % hinzu und erhöhten ihre Jahresperformance damit auf +10 % beziehungsweise +11 %. Besonders stark entwickelten sich die Schwellenländer mit einem Kursanstieg von 24 %, während der Hang Seng Index hinter der allgemeinen Marktentwicklung zurückblieb und im Quartal 6 % sowie seit Jahresbeginn 9 % verlor. Der anhaltende Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz verlieh insbesondere dem Halbleitersektor zusätzlichen Rückenwind. Der Philadelphia Semiconductor Index unterstrich diese Entwicklung mit einem Anstieg von 88 % im Quartal und einer Wertentwicklung von 101 % seit Jahresbeginn.

Auf makroökonomischer Ebene stand das Quartal erneut im Zeichen eines grundlegenden Zielkonflikts für die Zentralbanken. In den USA beschleunigte sich die Inflationsrate im Mai auf 4,2 % gegenüber dem Vorjahr, während sich die Wirtschaft weiterhin robust zeigte. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für das erste Quartal wurde auf annualisiert 2,1 % nach oben revidiert, die Arbeitslosenquote verharrte bei 4,3 %. Die US-Notenbank Federal Reserve beließ die Leitzinsen unverändert, verschärfte jedoch angesichts der anhaltenden Inflationsdynamik ihren geldpolitischen Ton.

Für Aufmerksamkeit sorgten zudem die ersten öffentlichen Stellungnahmen von Kevin Warsh, der sich deutlich restriktiver im Umgang mit der Inflation positionierte. Gleichzeitig sprach er sich für eine Abkehr von der sogenannten „Forward Guidance“ aus – dem bisherigen Kommunikationsansatz der Zentralbanken, den künftigen Zinspfad frühzeitig zu signalisieren. Eine solche Neuausrichtung der geldpolitischen Kommunikation könnte die Unsicherheit an den Kapitalmärkten erhöhen und die Einschätzung des zukünftigen geldpolitischen Kurses für Investoren erschweren.

Auch im Euroraum zog die Inflation wieder an und erreichte 3,2 %, während die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,2 % zurückging. Vor diesem Hintergrund erhöhte die Europäische Zentralbank den Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,25 % und stellte zugleich weitere Zinserhöhungen in Aussicht, sofern der Inflationsdruck anhalten sollte.

Vor dem Hintergrund der bereits erkennbaren Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität erscheint dieser Schritt jedoch durchaus diskussionswürdig. Eine weitere Straffung der Geldpolitik könnte die ohnehin fragile Konjunktur im Euroraum zusätzlich belasten.

R-co Valor

R-co Valor verzeichnete im zweiten Quartal (Anteilsklasse C) eine Wertentwicklung von -1,7 %, wodurch sich die Performance seit Jahresbeginn auf -5,9 %* beläuft. Die negative Entwicklung im Berichtsquartal ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen: den deutlichen Kursrückgang im Minensektor, insbesondere bei Goldminenwerten, sowie eine ungünstige Positionierung im chinesischen Technologiesektor.

Die positive Dynamik im Technologiesektor insgesamt blieb zwar intakt, konzentrierte sich jedoch zunehmend auf einen eng abgegrenzten Bereich der Künstlichen Intelligenz – insbesondere auf den Hardwaresektor mit Schwerpunkt Halbleiterhersteller. So legte beispielsweise der südkoreanische Aktienindex KOSPI, dessen Gewichtung zu rund 50 % auf Samsung Electronics und SK Hynix entfällt, im Quartal um 68 % zu.

Demgegenüber sind die im Portfolio gehaltenen chinesischen Technologiewerte überwiegend dem Internetsektor zuzuordnen und verfügen über eine stärkere Ausrichtung auf E-Commerce und Konsum. Sie profitierten daher nur begrenzt von der starken Nachfrage nach KI-bezogenen Hardwarewerten. Gleichzeitig belasteten erneut aufkommende Sorgen über die Wachstumsperspektiven Chinas die Kursentwicklung dieser Unternehmen zusätzlich.

Auch auf den Rohstoffmärkten zeigte sich eine deutliche Korrektur. Der Goldpreis gab sämtliche seit Jahresbeginn erzielten Gewinne wieder ab und notierte rund 30 % unter seinem zwischenzeitlichen Höchststand. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die restriktivere Kommunikation der US-Notenbank sowie die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende, begleitet von einer Aufwertung des US-Dollars.

Zu den wichtigsten positiven Performancebeiträgen zählten hingegen die Industrie- und Luxusgüterwerte. Insbesondere der Luxussektor konnte sich nach seiner schwächeren Entwicklung im ersten Quartal deutlich erholen. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Entspannung geopolitischer Spannungen, die Hoffnungen auf eine Belebung des privaten Konsums sowie des internationalen Tourismus weckte – zwei wesentliche Nachfragefaktoren für die Branche. Darüber hinaus deuteten die Aussagen der Unternehmen auf eine schrittweise Verbesserung des Geschäftsumfelds hin. Besonders positiv entwickelten sich in diesem Umfeld die Beteiligungen an LVMH, Ferrari sowie insbesondere Richemont, das eine überdurchschnittlich starke Wertentwicklung verzeichnete.

Auch der Industriesektor gehörte zu den wesentlichen Performancetreibern des Quartals. Maßgeblich hierzu beigetragen haben Airbus und Bombardier, die weiterhin von einem günstigen Marktumfeld in der Luftfahrtindustrie profitierten. Darüber hinaus leisteten die nordamerikanischen Eisenbahngesellschaften Canadian Pacific Kansas City und Union Pacific einen positiven Beitrag, unterstützt durch steigende Gütertransportvolumina in Nordamerika.

Die Aktienquote von R-co Valor belief sich zum Quartalsende auf 76 %*. Hinter dieser auf den ersten Blick stabilen Quote stand jedoch ein aktives Portfoliomanagement. Im Berichtszeitraum wurden zahlreiche Umschichtungen vorgenommen, bestehende Positionen aktiv gesteuert, neue Überzeugungen aufgebaut und einzelne Beteiligungen nach einer starken Kursentwicklung vollständig veräußert. Die Portfoliosteuerung blieb dabei konsequent aktiv und diszipliniert. Ziel der Transaktionen war keine grundlegende Veränderung der strategischen Allokation, sondern vielmehr die Optimierung der Einstiegsbewertungen ausgewählter langfristiger Überzeugungen nach zwischenzeitlichen Kursrückgängen.

Vor diesem Hintergrund wurde Allokation in Europa, insbesondere über LVMH, sowie in den Schwellenländern durch Positionen in HDFC, Itaú Unibanco, Tencent, Alibaba und Xiaomi ausgebaut. Darüber hinaus wurde der Gesundheitssektor verstärkt. Neben dem Neuaufbau einer Position in Boston Scientific wurden die bestehenden Beteiligungen an Medtronic, Thermo Fisher Scientific und BioMarin weiter aufgestockt.

Auch Minenwerte wurden selektiv ausgebaut, insbesondere im Goldminensektor durch die Erhöhung der Positionen in Novagold und LUNR Royalties.

Im Industriesektor wurden hingegen gezielt Gewinne realisiert. Dies umfasste die vollständige Veräußerung der Position in Bombardier sowie eine Reduzierung der Beteiligung an Air Liquide. Darüber hinaus wurden im Rahmen sektorübergreifender Portfolioanpassungen Teilgewinnmitnahmen bei Alphabet und Freeport-McMoRan vorgenommen sowie die Positionen in Schlumberger, AES, Pfizer und Morgan Stanley vollständig veräußert.

Der Anteil der Liquiditätspositionen und geldmarktnaher Anlagen lag zum Quartalsende bei 24 %*. Das Festhalten an einer substanziellen Liquiditätsreserve bleibt ein zentraler Bestandteil unseres Investmentprozesses. Die Liquiditätsquote ist dabei nicht Ausdruck mangelnder Investitionsbereitschaft, sondern stellt einen wesentlichen strategischen Handlungsspielraum dar. Sie trägt dazu bei, die Auswirkungen überzogener Marktbewegungen zu begrenzen und ermöglicht es gleichzeitig, sich bietende Anlagechancen infolge temporärer Marktineffizienzen oder Verwerfungen flexibel und zeitnah zu nutzen.

R-co Valor Balanced

Zum Ende des zweiten Quartals betrug die Aktienquote von R-co Valor Balanced 38,5 %, während 51,2 % des Fondsvermögens in Anleihen investiert waren. Der verbleibende Anteil entfiel auf Liquiditätspositionen und geldmarktnahe Anlagen*. Im Berichtsquartal erzielte der Fonds eine Wertentwicklung von +0,2 %, womit sich die Performance seit Jahresbeginn auf -2,7 %* beläuft.

Aktienportfolio

Das Aktienportfolio von R-co Valor Balanced entspricht dem von R-co Valor. Entsprechend waren sowohl die strategische Positionierung als auch die im Quartalsverlauf vorgenommenen Portfolioanpassungen identisch.

Anleiheportfolio

Die Rentenmärkte waren im zweiten Quartal 2026 von einer erhöhten Volatilität geprägt. Bis Mitte Mai stiegen die Renditen infolge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sowie erneut zunehmender Inflationssorgen deutlich an. Gegen Ende des Quartals kehrte sich diese Entwicklung jedoch um, unterstützt durch rückläufige Ölpreise und eine günstigere Inflationsentwicklung.

In den USA stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 14,7 Basispunkte auf 4,47 %, während die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um 14,4 Basispunkte auf 2,86 % zurückging. Die europäischen Unternehmensanleihemärkte entwickelten sich im Berichtszeitraum insgesamt positiv.

Sowohl Investment-Grade- als auch High-Yield-Unternehmensanleihen verzeichneten Kursgewinne, wobei das High-Yield-Segment eine überdurchschnittliche Entwicklung zeigte. Im Quartalsverlauf erzielten High-Yield-Anleihen eine Wertentwicklung von +3,7 %, während Investment-Grade-Anleihen um 2,4 % zulegten.

Der Primärmarkt für Euro-Anleihen zeigte sich insbesondere im Juni außergewöhnlich dynamisch. Das Emissionsvolumen erreichte neue Höchststände, getragen von einer hohen Aktivität staatlicher, supranationaler und privater Emittenten. Weltweit belief sich das Emissionsvolumen staatlicher Anleihen im ersten Halbjahr 2026 auf rund 440 Mrd. Euro und lag damit über den Niveaus, die während der umfangreichen fiskalischen Unterstützungsmaßnahmen im Zuge der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 erreicht wurden. Neuemissionen stießen sowohl im Investment-Grade- und High-Yield-Segment als auch bei Staatsanleihen auf eine sehr hohe Nachfrage und waren in der Regel mehrfach überzeichnet.

Innerhalb des Anleiheportfolios von R-co Valor Balanced wurde die Kreditallokation im Berichtsquartal gezielt ausgebaut. Zum einen beteiligte sich das Fondsmanagement an mehreren attraktiven Neuemissionen aus dem Finanzsektor, darunter Banca Transilvania und PKO Bank Polski, um von attraktiven laufenden Renditen im europäischen Bankensektor zu profitieren. Zum anderen wurde das Portfolio durch Unternehmensanleihen von Emittenten wie Universal Music und Verisure ergänzt.

Innerhalb der Strategie liegt der Schwerpunkt weiterhin auf dem Investment-Grade-Segment. Seit mehreren Monaten bevorzugt das Fondsmanagement insbesondere Emittenten mit einem Rating im Bereich A. Deren Renditen liegen derzeit auf einem Niveau, das dem von BBB-gerateten Emittenten sehr nahekommt, wodurch aus unserer Sicht ein attraktiveres Rendite-Risiko-Profil erzielt werden kann.

Darüber hinaus wurden Credit Default Swaps (CDS) als Absicherungsinstrument in das Portfolio aufgenommen. Zum Quartalsende entsprach das über CDS abgesicherte Volumen 12 % der Anleiheallokation*.

Die Allokation von R-co Valor Balanced erscheint im aktuellen Marktumfeld weiterhin gut positioniert. Während das Aktienportfolio den Zugang zu den internationalen Anlageüberzeugungen von R-co Valor bietet, ermöglicht das Anleiheportfolio eine gezielte Steuerung des Risikoprofils über die Duration, die Kreditqualität sowie den Einsatz von Absicherungsinstrumenten. In einem Marktumfeld, das weiterhin von einer erhöhten Unsicherheit hinsichtlich des zukünftigen Zinsverlaufs geprägt ist, stellt dieser Multi-Asset-Ansatz einen wesentlichen Vorteil dar.

Ausblick

Nach einer Phase, die von einer starken Konzentration der Marktperformance auf wenige Titel und Sektoren geprägt war, dürfte sich die Entwicklung in den kommenden Monaten zunehmend verbreitern. Zwar bleibt die Nachfrage im Bereich der Künstlichen Intelligenz robust und wird weiterhin durch die umfangreichen Investitionen der Hyperscaler in den Ausbau ihrer Rechenzentrumsinfrastruktur gestützt. Die erheblichen Kapitalzuflüsse sowie die deutlichen Bewertungsanstiege der vergangenen Monate spiegeln jedoch ein zunehmend anspruchsvolles Bewertungsniveau wider.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Erwartungen hinsichtlich der Kapitalrendite der umfangreichen Investitionen der Hyperscaler. Sollten Zweifel an deren Wirtschaftlichkeit aufkommen oder die Nachfrage nach mehreren Jahren intensiver Investitionstätigkeit vorübergehend nachlassen, könnte dies den Sektor belasten. Hinzu kommt, dass die Positionierung vieler Investoren mittlerweile sehr hoch ist und teilweise durch den Einsatz von Fremdkapital verstärkt wird. Dies könnte im Falle einer Marktkorrektur zu stärkeren Kursausschlägen führen.

Weitere Risikofaktoren bleiben ein möglicher Anstieg der langfristigen Kapitalmarktzinsen, eine restriktivere Geldpolitik der Zentralbanken, eine erneute Verschärfung der Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie erste Anzeichen von Überkapazitäten in einzelnen Marktsegmenten. Darüber hinaus stellt der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Unternehmen eine strukturelle Herausforderung für die etablierten Marktteilnehmer dar.

Eine breitere Marktentwicklung dürfte insbesondere den Sektoren zugutekommen, deren Gewichtung wir zuletzt erhöht haben – vor allem dem Gesundheits- und dem Finanzsektor. Die Bewertungen im Gesundheitssektor bewegen sich derzeit auf historisch niedrigen Niveaus und liegen in der Nähe ihrer Tiefststände der vergangenen fünfzehn Jahre, obwohl die Qualität der Produktpipelines auf eine deutliche Beschleunigung des Umsatzwachstums ab 2027 hindeutet. Der Finanzsektor könnte seinerseits von einem länger anhaltenden Umfeld höherer Zinsen profitieren.

Darüber hinaus erwarten wir, dass sich das Interesse der Investoren schrittweise auf weitere Bereiche des Ökosystems der Künstlichen Intelligenz ausweiten könnte. Dazu zählen insbesondere ausgewählte chinesische Technologieunternehmen, Unternehmen mit einem starken Bezug zu Kupfer – einem strategisch wichtigen Rohstoff für den Ausbau von Rechenzentren – sowie Stromerzeuger, die von einer strukturell steigenden Energienachfrage profitieren dürften.

Wir bleiben dem Investmentansatz treu, der den Fonds seit mehr als 32 Jahren maßgeblich geprägt hat. Unsere Anlagestrategie basiert weiterhin auf Disziplin, einem langfristigen Anlagehorizont und einer konsequenten Titelselektion. Wir sehen unverändert attraktive Investmentchancen bei Unternehmen, deren Bewertungen aus unserer Sicht derzeit übermäßig unter Druck stehen. Gleichzeitig realisieren wir selektiv Gewinne, wenn wir das Chancen-Risiko-Verhältnis als weniger attraktiv einschätzen, und ergänzen das Portfolio schrittweise um neue Investment-Überzeugungen.

Unsere Analyse orientiert sich nicht an kurzfristigen Quartalszyklen, sondern an einer langfristigen Wertentwicklung. Uns ist bewusst, dass das aktuelle Marktumfeld für breit diversifizierte Anlagestrategien weiterhin herausfordernd bleibt. Dennoch halten wir an unserem Ansatz fest: Durch eine ausgewogene Diversifikation schaffen wir bereits heute die Voraussetzungen, um von einer künftig breiter abgestützten und nachhaltigeren Marktentwicklung profitieren zu können.

(1) Quelle: Bloomberg, 31. März 2026.
(2) Quelle: Rothschild & Co Asset Management, 31. März 2026.
(3) Schuldtitel, die von Unternehmen oder Staaten mit einem Kreditrating zwischen AAA und BBB- auf der Standard & Poor’s-Skala begeben werden.
(4) Hochzinsanleihen werden von Unternehmen oder Staaten mit hohem Kreditrisiko begeben. Ihr Kreditrating liegt unter BBB- auf der Skala von Standard & Poor’s.